Hallo, ich möchte mir mal eine gleichstromgekoppelte Röhrenvorstufe bauen. Also ohne Hallo KT88 EL34 möchte mir mal eine gleKT88 EL34stromgekoppelte Röhrenvorstufe bauen Also ohne Koppelkondensatoren
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Re: Suche Schaltungen für DC- gekoppelte Röhren Vorstufen
geschrieben von: oldeurope (IP gespeichert)
Datum: 28. April 2007 16:17

Aber nun zu deiner Frage: Was genau hast denn vor?
Hallo Horst,
Eine Vorstufe mit Eigangswahlschalter dann Lautstärkesteller (50K &Omegawinking smiley und Pufferverstärker.
Kondensatorfrei vom Eingang bis zum Ausgang?
Ja, und auch keine Übertrager.
Was für eine Last wird denn am Ausgang anliegen?
Unbekannte Leitung und der Line Eingang einer Endstufe.
Ich wünsche mir einen Ausgangswiderstand kleiner 200 Ω der auch lange Leitungen,
d.h. Kapazitive Lasten, mit linepegel treiben kann.
Mit einem hohen Aufwand im Netzteil wird das sicher möglich sein.
Ich denke das ist auch mit einem einfachen Netzteil möglich, oder sogar nötig,
dessen Ausgangspotential mit einem Spannungsteiler festgelegt wird.
Oder ein symmetrisches Netzteil
Aber steht dann der Nutzen noch in Relation zum Aufwand?
Kein Mehraufwand.;-)
Beim Versuchsaufbau, mono, werde ich P- Röhren mit DC heizen.
Inclusive Vorwiderstand brauche ich da -31V. Die verwende ich dann für die Schaltung mit.
Dann die üblichen +250V und das war es.
Wenn das gut geht, bekommt die Stereo- Vorstufe dann 300V aus einer Gleichrichterröhre
unstabilisiert und die Symmetrierung auf -50V +250V mit den Belastungswiderständen.
Die Heizung AC aus dem Netztrafo. Dann ist Das halbleiterfrei.:-)

Gruesse von Darius

PS: Den Beitrag mit dem Triodelington kann ich Dir mailen.
Ist schön zu lesen, da haben sich einige Leute der Foren- Phalanx* schwer blamiert.

*Das es soetwas gibt habe ich im RMorg gelernt.

Re: Suche Schaltungen für DC- gekoppelte Röhren Vorstufen
geschrieben von: oldeurope (IP gespeichert)
Datum: 29. April 2007 13:30

Zitat:
oldeurope
Aber nun zu deiner Frage: Was genau hast denn vor? Hallo Horst,
Eine Vorstufe mit Eigangswahlschalter dann Lautstärkesteller (50K &Omegawinking smiley und Pufferverstärker.
Kondensatorfrei vom Eingang bis zum Ausgang?
Ja, und auch keine Übertrager.
Was für eine Last wird denn am Ausgang anliegen?
Unbekannte Leitung und der Line Eingang einer Endstufe.
Ich wünsche mir einen Ausgangswiderstand kleiner 200 Ω der auch lange Leitungen,
d.h. Kapazitive Lasten, mit linepegel treiben kann.
Mit einem hohen Aufwand im Netzteil wird das sicher möglich sein.
Ich denke das ist auch mit einem einfachen Netzteil möglich, oder sogar nötig,
dessen Ausgangspotential mit einem Spannungsteiler festgelegt wird.
Oder ein symmetrisches Netzteil
Aber steht dann der Nutzen noch in Relation zum Aufwand?
Kein Mehraufwand.;-)
Beim Versuchsaufbau, mono, werde ich P- Röhren mit DC heizen.
Inclusive Vorwiderstand brauche ich da -31V. Die verwende ich dann für die Schaltung mit.
Dann die üblichen +250V und das war es.
Wenn das gut geht, bekommt die Stereo- Vorstufe dann 300V aus einer Gleichrichterröhre
unstabilisiert und die Symmetrierung auf -50V +250V mit den Belastungswiderständen.
Die Heizung AC aus dem Netztrafo. Dann ist Das halbleiterfrei.:-)

Gruesse von Darius

PS: Den Beitrag mit dem Triodelington kann ich Dir mailen.
Ist schön zu lesen, da haben sich einige Leute der Foren- Phalanx* schwer blamiert.

*Das es soetwas gibt habe ich im RMorg gelernt.


Hallo,
Das funktioniert tatsächlich. Ich habe die Experimentierschaltung aufgebaut und bin schon sehr zufrieden.
Die Experimentierschaltung ist ein "Röhren Operationsverstärker" und hat drei Röhrensysteme.
Also sehr einfach.:-)
Im Anhang habe ich Grundlagen darüber, wie man mit einer triode transformiert, zusammengestellt.
Dazu gibt es keine Analogie in der Halbleitertechnik.;-)

Grüsse von Darius
grounded grid plate input triode transformer fundamentals.png

Re: Suche Schaltungen für DC- gekoppelte Röhren Vorstufen
geschrieben von: oldeurope (IP gespeichert)
Datum: 30. April 2007 09:17

Guten Morgen Forum,
ich bin so weit Euch in Kürze eine nachbaufähige Versuchsschaltung geben zu können.:-)
Dafür mache ich dann einen neuen Beitrag auf.


Grüsse von Darius

Etwas Theorie zum Röhren OP
geschrieben von: oldeurope (IP gespeichert)
Datum: 30. April 2007 11:00

Hallo,
ich versuche das mal zu erklären:

Grundsätzliche Funktionsweise eines Röhren Operationsverstärkers (Roehren OP)

Die Eingangsschaltung besteht, wie bei opamps üblich, aus einem Differenzverstärker (DV).
Er wird aus T1 und T2 gebildet.
Bei halbleiterbestückten OPs arbeitet der Ausgang des DV auf einen Stromspiegel.
Dieser Stromspiegel ermöglicht die Potentialanpassung um die Ausgangsstufe zu treiben.
Dazu braucht man eine komplementäre Schaltungstechnik, die es bei Röhrenschaltungen
so nicht gibt.
Bisher hat man in Röhrentechnik die Potentialverschiebung mit Teilerwiderständen
oder Stabilisatoren(z.B. Glimmlampen)und Spannungsquellen realisiert.
Darauf folgt dann die Ausgangsstufe.
Bei diesem Röhren OP nutze ich eine besondere Eigenschaft von Trioden.
Bekannt ist, dass bei einer Triode in Gitterbasisschaltung der Widerstand
an der Katode µ- Fach zur Anode transformiert wird.
(µ ist die Leerlaufverstärkung der Triode.)
Weniger bekannt ist, dass umgekehrt der Widerstand an der Anode durch µ geteilt
an der Katode erscheint, also herunter transformiert wird. Siehe fig.1
Bitte beachtet, dass der Widerstand und die Spannung gleichermassen durch
µ geteilt transformiert werden.
Diese Triodenschaltung kann nun alternativ zum Stromspiegel in einem Röhren OP
eingesetzt werden. Siehe fig. 2
T3 übernimmt hier die Aufgabe der Potentialverschiebung und da ja der
Ausgangswiderstand des DV heruntergeteilt/transformiert wird,
kann man den Katodenanschluss von T3 als Ausgang nehmen.

Soviel erstmal bis Jetzt. Wenn das verständlich ist, geht es weiter.

Ich möchte betonen, dass die Triode hier kein Transformator im üblichen Sinne
ist, bei dem sich der Widerstand im Quadrat zur Spannung transformiert.
Trotzdem darf die Triode hier nicht als (Teiler-) Widerstand gesehen werden,
bitte beachtet dazu die Formeln unter fig.1 .

Grüsse von Darius

--
valve opamp fundamental schematic DD3ET 30.April2007 fig.2.png

Re: Etwas Theorie zum Röhren OP
geschrieben von: oldeurope (IP gespeichert)
Datum: 02. Mai 2007 11:42

Hallo Forum,
damit Ihr wisst worum es geht;
Ein Bild vom Signalfluss.
Bitte beachtet, das Signal nimmt seinen Weg nur über die Röhren.
Kein Kondensator, keine Spule und auch kein Widerstand liegen im Signalweg.:-)

Kommentare dazu?

Grüsse von Darius
DC_coupled_valve_amo_Signal_flow_schematic.jpg

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