Hallo Forum, ich bin neu hier und auch in der Röhrentechnik noch Neuling und habe ei Hallo Forum KT88 EL34 bin neu hier roehrenverstaerker highend in 6AS7G Röhrentechnik noch Neuling roehrenverstaerker PushPull (Gegentakt) ein kleines Problem bei el34 KT88 EL34 gerne Euch um hilfe
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Pfeifende Gegenkopplung
geschrieben von: Pentoden BC (IP gespeichert)
Datum: 21. Mai 2007 23:05

Hallo Forum,
ich bin neu hier und auch in der Röhrentechnik noch Neuling und habe
ein kleines Problem, bei dem ich gerne Euch um hilfe bitten würde:
Habe meinen ersten Röhrenverstärker fertiggestellt und dank Hören mit
Röhren (100Ω ;-) ) absolut brummfrei. Es ist ein Gegentakt Amp
mit 6L6 Enstufen und 6sn7 Röhren in Treiber- und Phasenumkehrstufe.
Konnte mit Gegenkopplung ( Über 25k Poti von 4Ω AÜ Ausgang zur
Kathode der ersten 6sn7 -Spannungsabhängig) nicht den Arbeitspunkt der
Vorstufe (80V) einpegeln, bei ca 57V war Schluß und es fing zu pfeifen oder
knattern an.Bei 50V hörte sich der Amp schon (für mich) nach Gänsehaut an - geil!
Um den Arbeitspunkt dennoch zu erreichen trennte ich die Gegenkopplung
und schwups, kein Problem bei 80V, außer das ich keine Gegenkopplung mehr
habe und das ist ...hm...Sehr wuchtig!?
Handelt es sich um die berümt-berüchtigte Mitkopplung? Bin ganz,ganz sicher
beide Monoblöcke absolut planmäßig verschaltet zu haben, die AÜs ebenso.
Die AÜs sind recht groß dimensioniert (HE-AT2), kann der Gegenkopplungswiderstand
zu klein sein (25k)? Wie kann man ihn berechnen?
Ich dank Euch vorab schon mal
Übrigens ist das mein allererstes posten überhaupt - Hut ab Frihu- cooler Schreibstil !
B.C

Jeder hat seine eigene Grenzfrequenz

Re: Pfeifende Gegenkopplung
geschrieben von: frihu (IP gespeichert)
Datum: 22. Mai 2007 11:22

Hallo

Aufgrund von Zeitmangel ganz kurz:

Wenn Du die Gegenkopplung zu straff einschleifst, kann sich dieser Effekt bemerkbar machen (dann wird die Gegenkopplung zur Mitkopplung, der Verstärker wird instabil und fängt an zu schwingen - man kann dies verhindern, wenn kleine Keramikkapazitäten an den Endröhren angebracht werden, man treibt hier aber den Teufel mit dem Beelzebub aus...). Man kann eine Gegenkopplung zwar berechnen, jedoch halte ich davon nicht allzuviel, da die Berechnungsgrundlagen so eigentlich nicht mehr existieren (hier z.B. die 6SN7, die es so eigentlich gar nicht mehr gibt). Du kommst viel schneller zum Ziel, wenn Du den Amp mit Sinus und Rechteck durchpfeifst und ihn so einstellst (Ruhestrom, Gegenkopplung), bis es sich an Deinen Lautsprechern gut anhört. Das Oskarbild soll dabei auch nur eine Richtlinie darstellen (z.B. sauberes Rechteck mit leichten Überschwingern).

Zur Gegenkopplung an sich: die Dosis macht das Gift. An einigen Amps funktioniert es ohne Gegenkopplung, andere Verstärkerarten müssen mehr oder weniger Gegenkopplung haben. Versuche mal 47kΩ und verkleinere dann bis es sich gut anhört. Ggf. muss noch ein kleiner Kondensator in der Gegenkopplung dafür sorgen, dass die Hochtöner nicht das Kommando übernehmen (siehe auch [www.frihu.com] )

Grüsse
-Friedrich Hunold-


Re: Pfeifende Gegenkopplung
geschrieben von: Pentoden BC (IP gespeichert)
Datum: 28. Mai 2007 11:22

Danke,
Dein Buch ist schon bestellt!
In Sachen Gegenkopplung bin ich nun aber völlig verwirrt...
Habe den Wiederstand (seriell mit 25k Poti) schrittweise vergrößert.
Bin nun bei immerhin 78V (statt 80V oder vorher 57V) bei 150,2kΩ
an der Kopplungsgrenze, herrunterdrehn des Potiwiederstands bzw.
erhöhen der Anodenspannung auf über 78V und es beginnt zu pfeifen. Habe
nun z.Z auf 73V herabgeregelt um mit den 25k Poti bis an die Grenze regeln zu können.
Der Gegenkopplungs-effekt bzw die Regelweite des Potis ist aber bescheiden.
Die Höhen waren sehr gedämft ( ;-)liegt vieleicht auch an meinen ARa-Boxen,17kHz )
und die Dynamik "natürlich" war futsch, ich glaube mit einen 100k Poti könnts besser klappen.
(Der Poti scheint ohnehin zu rauschen) Der hohe Gegenkopplungswiederstand kommt mir aber
seltsam vor, habe bislangkaum Schaltungen gefunden bei denen er so groß war.
Die 80V sollen wohl unbedingt laut Schaltungsdesigner eingehalten werden, der hat
allerdings nur 8k2 fest und 25k variabel eingeplant????? Sehr seltsam ....
Einpfeifen etc. werde ich nach erhalt und sichtung Deines Buches durchführen, lieber
einmal anständig statt immerwieder irgendwie...
Danke übrigens auch für Deinen Boxentest, hat mich nachhaltig auf Nubert gestoßen
( ;-) Die 481er dürfte auch mehr als 17kHz schaffen)
Danke schoneinmal, kann alle Tips gebrauchen und bin für alles offen
Danke

Jeder hat seine eigene Grenzfrequenz

Re: Pfeifende Gegenkopplung
geschrieben von: Pentoden BC (IP gespeichert)
Datum: 30. Mai 2007 10:54

Moin Forum,
Frihus Buch "High-End" ;-) ist angekommen und wiedereinmal bin ich von Schreibkunst
sowie vom philosophischen Ansatz begeistert. Das macht mein Problem allerdings vorerst
nicht besser. Der Fakt das auch der Lautsprecher einfluß auf die Gegenkopplung nimmt
habe ich bislang völlig außer acht gelassen, was vieleicht auch ein Teil meines Problems
sein könnte. Hat da vieleicht jemand Erfahrung mit alten AcousticResearch AR3a? (BJ 1974)
Wie bereits erwähnt trage ich mich ohnehin mit dem Gedanken einer Neuanschaffung.(Vieleicht
doch die Nu511, unser Wohnzimmer wird nie so groß werden das sich die 681 lohnen würden :-( )
Doch zurück zum Problem: Der GK-Wiederstand ist wirklich reichlich hoch und eine Ursache dafür
konnt ich mir bislang nicht ergründen oder anlesen. Ich betreibe die Vorstufenröhren ohne Gitterwiederstand
direkt an NF Eingang ( mit 100k an Masse) , davor sitz (noch) ein Technics Transenvorverstärker.Kann der
fehlende Gittervorwiederstand das Problem sein? Zu große Eingangsemfindlichkeit? Habe derzeit
die russischen 6sn7 Kopien drin, mit denen läufts auch, wenn ich jedoch die "treuren" 6sn7 EH
reinstecke, pfeifts weitaus früher und auch unangenehmer!? Welche Kabel könnt ihr mir für die GK
empfehlen, im Buch steht: unbedingt abgeschirmt! Könnt man nicht einfach Coax nehmen oder ist der
Querschnitt zu gering?? (sorry sehr Laienhafte Frage, aber wer nicht fragt bleibt dumm)
Na denn, wer Tips Tricks oder sonst etwas zu meinem Problem beitragen
kann, nur zu!
-Ich Danke Euch- B.C

Jeder hat seine eigene Grenzfrequenz

Re: Pfeifende Gegenkopplung
geschrieben von: Frank Link (IP gespeichert)
Datum: 30. Mai 2007 19:18

Hallo B.C.
meine 6l6 läuft mit 13,3K parallel dazu ein 100-150pF Styroflex.

Hier die Schaltung: 6l6 im Der Platinenshop

Deine Werte erscheinen mir bei weitem zu hoch.

Gruß
Frank

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